08.03.2006 | Christian Cahn von Seelen

6% weniger Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2005

Wie das Statistische Bundesamt in einer Pressemitteilung vom 3. März 2006 mitteilt, ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland in 2005 um 6% zurück. Konkret heißt dies, daß statt 39.213 Unternehmen "nur" noch 36.843 Insolvenz anmelden mußten. Allerdings mit Gesamtverbindlichkeiten von mehr als 23 Milliarden Euro.

Besonders signifikant ist der Rückgang bei Personen- und Kapitalgesellschaften; er beträgt 13%. Dagegen sind die Insolvenzen bei Einzel-, Kleinunterehmen und anderen Rechtsformen leicht gestiegen, ebenso wie die Zahl der Privatinsolvenzen. Ob sich hierin auch geförderte Unternehmensformen wie die "Ich AG" widerspiegeln, läßt sich dem Datenmaterial nicht entnehmen. Die laufenden Reformversuche der Bundesregierung deuten zumindest daraufhin, daß dieses Instrument die Erwartungen nicht erfüllt hat.

Dennoch, kann sich die deutsche Industrie vor dem Hintergrund dieser Zahlen zurücklehnen? Wohl kaum. Wie der Fall LG Philips oder Electrolux in Nürnberg zeigt, bleiben Qualität und Produktivität die Herausforderungen im Wettbewerb. Selbst der schwer unter Beschuss stehende Vorstandsvorsitzende von VW, Pischetsrieder, macht keinen Hehl aus dem Produktivitätsrückstand von Volkswagen im Vergleich zum Wettbewerb und rückt nicht von seinen Sanierungsvorschlägen ab.

Der Einsatz von AviX , den immer mehr unserer Kunden in der Automobil- und anderen Industrien fest in ihre Produktionsplanung integrieren, ist mit 15% - 40% realisierten Produktivitätspotentialen einer der Bausteine zu ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

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